Kontext und Ausgangspunkt
Lernräume sind mehr als funktionale Flächen.
Sie prägen die Identität eines Ortes und beeinflussen, wie sich Studierende im Raum orientieren, aufhalten und lernen.
Die Identität des Raums entsteht aus Nutzung, Struktur und Atmosphäre. Gleichzeitig ist Fläche eine begrenzte Ressource, die bewusst eingesetzt, organisiert und weiterentwickelt werden muss.
Räumliche Konzepte verbinden diese Aspekte: Sie schaffen Orientierung, ermöglichen unterschiedliche Nutzungen und tragen dazu bei, dass Lernumgebungen sowohl funktional als auch identitätsstiftend wirken.
Angebot
Ausgangspunkt ist die konkrete Bedarfslage der Hochschule: fehlende Selbstlernplätze, veränderte Lehrformate, neue digitale Anforderungen oder unklare Aufenthaltsqualitäten im Bestand.
Bestehende Gebäude- und Campusstrukturen werden analysiert und in Bezug auf Nutzung, Erreichbarkeit, Atmosphäre und Entwicklungspotenzial bewertet. Daraus entstehen Nutzungsszenarien sowie individuell entwickelte Lern- und Lehrraumtypen für die jeweilige Bildungseinrichtung.
Mögliche Bausteine sind klar verortete Räume mit wiederkehrender Funktion: Workcafés an Gebäudeeingängen, Ateliers in Dachgeschossen oder neue Formate wie eine zentrale digitale Werkstatt für Studierende. Entscheidend ist, wo diese Angebote im Bestand sinnvoll liegen und wie sie den Campus räumlich vernetzen.
Ziel ist ein Lernraumkonzept, das Fläche als Ressource versteht, vorhandene Identität aufnimmt und durch bewusste räumliche Konzeption stärkt. Der Campus wird als zusammenhängendes Gefüge lesbarer und erhält eine eigene, wiedererkennbare Qualität.
Nutzung im Zusammenhang erkennen
Nutzungen werden nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenspiel von Lehre, Organisation und räumlicher Struktur betrachtet.
Unterschiedliche Anforderungen, Abläufe und Überschneidungen werden sichtbar gemacht und in Beziehung gesetzt. So entsteht eine Grundlage, um bestehende Flächen gezielt weiterzuentwickeln.
Nutzungsszenarien entwickeln
Aufbauend auf der Analyse werden mögliche Entwicklungen als Szenarien beschrieben und räumlich überprüft.
Sie zeigen, wie sich Lehrformate, Aufenthaltsqualitäten und funktionale Anforderungen verändern können.
So lassen sich Entwicklungen früh testen und fundiert bewerten.
Innovative Lernräume gestalten
Die Erkenntnisse werden in räumliche Konzepte überführt.
Bestehende Strukturen werden angepasst, ergänzt oder neu organisiert.
So entstehen Lernumgebungen, die flexibel nutzbar sind und langfristig funktionieren.
Transformation begleiten
Lernraumkonzepte sind Teil eines größeren Transformationsprozesses.
Sie greifen in bestehende Strukturen ein und verändern Nutzung, Organisation und räumliche Abläufe.
Die Entwicklung erfolgt schrittweise und im Zusammenhang mit dem Gesamtstandort.
Unverbindlich ins Gespräch kommen.
Sofern Sie nach einer architektonischen Begleitung für den Transformationsprozess Ihrer Bildungseinrichtung suchen, können Sie gerne über das Kontaktformular eine Anfrage senden. Alternativ steht Ihnen die Buchung eines kostenfreien Erstgesprächs als Onlinemeeting zur Verfügung.
